Transponder bei Haustieren: Was ist das überhaupt?

August 10, 2022

Ein Transponder – oft Mikrochip genannt – kennzeichnet ein Haustier mit einer eindeutigen Nummer. Er speichert keine Adresse und ortet das Tier nicht. Wird ein entlaufenes Tier gefunden, können Tierarztpraxis oder Tierheim die Nummer auslesen. Damit der Fund zum Halter führt, muss sie in einem Register mit aktuellen Kontaktdaten hinterlegt sein.

Wie funktioniert der Mikrochip?

Der kleine Transponder wird von einer Tierärztin oder einem Tierarzt unter die Haut gesetzt. Er enthält eine Identifikationsnummer und benötigt keine Batterie. Erst das Lesegerät liefert beim Auslesen die nötige Energie. Die Nummer sollte anschließend im Heimtierausweis dokumentiert und im passenden Register eingetragen werden.

Was gilt für Tiere in Berlin?

Für Hunde gelten in Berlin Kennzeichnung per Mikrochip und Registrierung im Berliner Hunderegister. Bei Katzen mit unkontrolliertem Freigang schreibt die Berliner Katzenschutzverordnung Kennzeichnung und Registrierung bei einer anerkannten Stelle vor. Die Eintragung in ein freiwilliges Haustierregister ersetzt die Anmeldung eines Hundes im Berliner Hunderegister nicht.

Vor einer Reise prüfen

Für Reisen mit Hund, Katze oder Frettchen innerhalb der EU sind Anforderungen an Identifikation, Tollwutimpfung und Heimtierausweis zu beachten. Informieren Sie sich vor der Abreise über die aktuellen EU-Regeln und mögliche Vorgaben des Ziellandes.

Nach dem Chippen: Daten aktuell halten

Prüfen Sie, ob die Chipnummer im Ausweis und Register übereinstimmt. Nach einem Umzug oder Wechsel der Telefonnummer sollten Sie Ihre Daten aktualisieren. Bei Fragen zur Kennzeichnung hilft Ihnen das Team des Vetzentrum Berlin weiter.